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Mobil trotz Sehverlust

Informationsveranstaltung über die Rehabilitationsmöglichkeiten von sehbehinderten und blinden Menschen am Sonnabend, 23.09.2017 von 14:15 Uhr bis 17:00 Uhr in Wedel

Ort: DRK-Begegnungsstätte Wedel, Rudolf-Höckner-Str. 6

Die Bezirksgruppe Kreis Pinneberg im Blinden- und Sehbehindertenverein Schleswig-Holstein e.V. (BSVSH) informiert sehbehinderte und blinde Menschen, ihre Angehörigen sowie interessiertes Fachpersonal am Sonnabend, den 23. September 2017, über Möglichkeiten, die eigenständige Mobilität bei fehlendem oder nachlassendem Sehvermögen zu erhalten oder zumindest teilweise wiedergewinnen zu können. Ab 14:15 Uhr wird der Rehabilitationslehrer für Blinde und Sehbehinderte, Herr Andreas Wendt, in der DRK-Begegnungsstätte Wedel, Rudolf-Höckner-Str. 6, in seinem Vortrag die Reha-Maßnahme "Schulung in Orientierung und Mobilität" vorstellen und Fragen zu ihrer Beantragung und Finanzierung beantworten.
Die Schulung in Orientierung und Mobilität (O&M) vermittelt Fertigkeiten für den Gebrauch des weißen Langstocks im Straßenverkehr, den Einsatz vergrößernder Sehhilfen zum Lesen von Schildern, die Benutzung von Verkehrsmitteln oder auch die Einbeziehung anderer Techniken; zudem werden gemeinsam mit dem Schulungsteilnehmer hilfreiche Strategien entwickelt, sich wieder angstfrei und sicherer zu bewegen.
Im zweiten Teil der Veranstaltung können Besucher ins Gespräch kommen mit Betroffenen, die mit verschiedenen Mobilitätshilfen unterwegs sind, können Hilfen kennenlernen und im Einzelgespräch mit Herrn Wendt individuelle Fragen klären. Auch sehende Begleitpersonen finden an diesem Nachmittag hilfreiche Tipps und Informationen.
Anmeldungen bei Frau Dolle unter  04101/789797.

 

Warum organisieren wir diesen Infonachmittag?

Mit zunehmendem Lebensalter steigt die Gefahr von Augenerkrankungen, die je nach Verlauf, Schwere und Zusatzbeeinträchtigung den Betroffenen erheblich in seiner Lebensführung einschränkt. Abhängigkeit von Angehörigen, Unsicherheit im Straßenverkehr, auf bekannten Wegen oder bei der Nutzung von Bus und Bahn und die Schwierigkeit, im eigenen Umfeld die Sehprobleme zu erklären, führen, oftmals zum Rückzug und zur Vereinsamung der Betroffenen. "Besonders bei alten Menschen wird eine Sehverschlechterung und deren Folgen als gegeben hingenommen", so die Bezirksgruppenleiterin, Giuseppina Dolle. "Wir hingegen wollen Betroffene informieren und sie ermutigen, das eine oder andere neu zu erlernen. Denn jede Verrichtung, die man selbständig erledigen und jeder Weg, den man wieder unabhängig bewältigen kann, verbessert das Selbstwertgefühl und erhöht die Lebensqualität“, so Frau Dolle weiter. Nutzen Sie die Gelegenheit, mit dem Besuch dieser Veranstaltung den ersten Schritt in die Rückgewinnung Ihrer eigenständigen Mobilität zu wagen! Bitte melden Sie Ihre Teilnahme  bei Frau Dolle unter 04101/789797 an.

 

Wer wir sind:

In der Bezirksgruppe sind kreisweit 95 Mitglieder organisiert. Gemeinsame Aktivitäten, Erfahrungsaustausch und die gegenseitige Unterstützung stärken jeden Einzelnen.
Das ehrenamtlich tätige Leitungsteam informiert die Öffentlichkeit regelmäßig über die Situation blinder und sehbehinderter Menschen, setzt sich für den Abbau von Barrieren im Verkehrsraum ein und berät neu Betroffene und ihre Angehörigen u.a. in Fragen der Alltagsbewältigung, Hilfsmittelbeschaffung und –finanzierung.
Immerhin leben im Wirkungsbereich der Bezirksgruppe etwa 400 Blinde und rund viermal so viele Sehbehinderte. Der Kreis von Menschen mit einer altersbedingten Sehbeeinträchtigung nimmt stetig zu.

 



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