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"Aus dem Dunkel in die Mitte der Gesellschaft"- Die Blindenpädagogik des Johann Wilhelm Klein (1765 - 1848)

Unter diesem Titel lädt die Bezirksgruppe Kreis Pinneberg des Blinden- und Sehbehindertenvereins SH e. V. (BSVSH) zu einem öffentlichen Vortrag nach Rellingen ein.

Wann: Mittwoch, 4. März 2015 ab 18:30 Uhr
Wo: "Turner Heim", Vereinshaus des Rellinger TV, Hohle Straße 14

 

Dank der Erfindung der aus 6 Punkten bestehenden Blindenschrift ist die Schulbildung blinder Kinder seit mehr als 150 Jahren möglich. "Über Leben und Wirken des Franzosen Louis Braille wurde in der Öffentlichkeit schon vielfach berichtet", stellt Giuseppina Dolle, Leiterin der Bezirksgruppe fest. "Wir möchten in unserem Vortrag mit Johann Wilhelm Klein einen Pädagogen vorstellen, der die Blindenbildung im deutschsprachigen Raum vor 200 Jahren entscheidend vorangebracht hat".

Blinde Kinder, für die damals keine Schulbildung vorstellbar war, nahmen Johann Wilhelm Klein und seine Frau Therese in ihr Haus in Wien auf und begründeten dort ab 1804 die Grundsätze moderner Blindenpädagogik.
Nachdem die Situation der Blinden und Sehbehinderten über Jahrhunderte gleich geblieben und ihnen kaum ein Leben außerhalb der „Blinden-Versorgungsanstalt“ möglich war, gab es nun eine rasante Entwicklung hin zu selbstbestimmtem Leben durch eigenständige Arbeit.

Die Historikerin Dr. Claudia Lux aus Pinneberg erzählt die Geschichte der Blindenbildung, die über viele Jahrhunderte stagnierte und ab dem Jahr 1804 innerhalb weniger Jahre dank einzelner Persönlichkeiten vorankam. "Im Zuge gegenwärtiger Bemühungen um eine inklusive Schulbildung ist ein Blick in die Geschichte der Blindenpädagogik sicher interessant", ergänzt Dolle.

Die Veranstaltung dauert ca. 90 Minuten, der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

 



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