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Die Blindenschrift

Man nennt sie Punktschrift, Brailleschrift oder einfach Blindenschrift.

Sie ist international und besteht aus sechs Punkten, zwei nebeneinander und drei übereinander - wie in einem aufrecht stehenden Eierkarton.

In ihrer Basisform ist sie leicht zu erlernen, jedoch gibt es vielerlei nationale Ausprägungen und "Spezialschriften", z. B. Notenschrift, Schachschrift, Chemieschrift und mehrere Mathematikschriften.

Im deutschsprachigen Raum gibt es eine Computerschrift, eine Basisschrift, eine Vollschrift, eine Kurzschrift und eine Stenografie.

Die gängige Gebrauchsschrift für die meisten blinden Leser und Schreiber ist die Kurzschrift. Sie besteht aus Buchstabenzusammenziehungen und einigen hundert Wort- oder Silbenkürzungen. Diese sollen Platz auf dem Papier sparen und zum schnelleren Lesen dienen. Das System ist komplex und enthält vielerlei Regeln für die Anwendung.

Computerbraille ist eine Eins-zu-eins-Schrift. Anders als die übrigen Schriftsysteme mit den bekannten sechs Punkten besteht sie aus acht Punkten - zweimal vier Punkte untereinander. Dabei ist jedem Zeichen aus 256 möglichen eine Punktkombination zugeordnet. Sie wird auf elektronischen Geräten benutzt, wo der textliche Bildschirminhalt auf einer sog. Braillezeile ausgegeben wird.

Blindenschrift im deutschsprachigen Raum



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