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200 Jahre Blindenbildung

Vor 200 Jahren - 1806 - begann auf deutschem Boden ein neuer Abschnitt für das Leben blinder Menschen.

Auch blinde Kinder sollten eine Bildung erhalten, um nicht mehr auf der Straße betteln gehen zu müssen. So wollte es Johann August Zeune, ein Pädagoge aus Berlin. Er gründete 1806 die erste deutsche Blindenschule. Zwei Jahre zuvor hatte Johann Wilhelm Klein in Wien einen "Bildungsversuch" mit einem neunjährigen blinden Jungen gemacht; der Versuch war erfolgreich.

Beide hatten den französischen Pädagogen Valentin Haüy zum Vorbild, der ca. 20 Jahre zuvor blinden Kindern erfolgreich Bildung und Arbeit vermittelte und sie damit "zur bürgerlichen Brauchbarkeit" erzog.

Von da an entstanden im 19. Jahrhundert an etlichen Orten - z. B. in Hamburg, Stuttgart, Nürnberg - Einrichtungen, sog. Blindenanstalten. Hier erhielten blinde Kinder eine schulische Unterweisung und eine Anleitung zum eigenständigen Broterwerb, z. B. als Korbflechter oder Besenmacher.

 

 



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