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Nachteilsausgleich

Der Staat gewährt blinden und stark sehbehinderten Menschen verschiedene Nachteils­ausgleiche, um die Belastungen der Behinderung zu mildern.

Weitergehende Aus­künfte erhalten Sie in unseren Beratungs­stellen.

Der Schwerbehindertenausweis

Er wird auf Antrag vom Landesamt für Soziale Dienste ab einem Grad der Behinderung von 50 vom Hundert ausgestellt. Blinde und hoch­gradig Seh­behinderte (mit einem Seh­vermögen von nicht mehr als 1/20 auf dem besseren Auge) erhalten einen Grad der Behinderung von 100.

Im Schwerbehinderten­ausweis werden spezielle Merk­zeichen eingetragen, die von der Art der Behinderung abhängig sind. Die verschiedenen Merk­zeichen berechtigen zu bestimmten Sozial­leistungen.

Möglich sind zum Beispiel:  

  • Freifahrt­berechtigung im öffentlichen Personen-Nahverkehr (teilweise gegen Bezahlung einer Schutz­gebühr); 
  • kostenlose Mitnahme einer Begleit­person im öffentlichen Personennahverkehr, bei Fahrten mit der Bahn (auch bei Reisen in das europäische Ausland, wobei die Fahrkarte bereits in Deutschland zu lösen ist) und bei Flug­reisen innerhalb Deutsch­lands, wenn das Recht auf eine Begleitung anerkannt wurde ( Merkzeichen Bl = blind oder Merkzeichen B ),
  • Befreiung von der Rundfunk- und Fernsehgebühr für den Bereich der öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernseh­anstalten ( Merkzeichen RF ),
  • Steuer­ermäßigungen bei der Einkommen- bzw. Lohnsteuer (gestaffelt je nach dem Grad der Behinderung),
  • Besondere Freibeträge bei der Einkommens­ermittlung für die Wohnungs­bau­förderung und Berechtigung zum Bezug von Sozial­wohnungen,
  • Park­erleichterungen (zum Beispiel Berechtigung zur Benutzung von Behinderten­park­plätzen),
  • Anteil an freien Telefon-Gebühren bei der Deutschen Telekom;
  • Landesblindengeld oder Blindenhilfe;

Weitere Nachteils­ausgleiche

  • kostenlose Beförderung von "Blinden­sendungen" durch die Deutsche Post AG (in Blinden­schrift geschriebene Schrift­stücke werden als "Blinden­sendungen" welt­weit kosten­los befördert; Ton­- und Magnetdatenträger - insbesondere Hör­kassetten-, Disketten- und CD-Sendungen — sind nur dann "Blinden­sendungen", wenn sie von einer anerkannten Blinden­einrichtung zu einer blinden Person geschickt bzw. an die Einrichtung zurück­gesandt werden);
  • Kündigungs­schutz, Förder­möglich­keiten und zusätz­licher Urlaub im Arbeits- und Berufs­leben;
  • Leistungen der gesetzlichen Kranken­versicherung für Hilfs­mittel, wie etwa weißer Blinden­langstock (inklusive Orientierungs- und Mobilitäts­training), Blinden­führhund, Lese­sprechgerät, vergrößernde Sehhilfen wie zum Beispiel Bildschirm­lesegerät).

 



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