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Computerbrille für Sehgeschädigte lässt Personen und Objekte erkennen

Wer als blind eingestuft ist, hat häufig trotzdem noch ein gewisses Sehvermögen. Eine Augmented-Reality-Brille des Start-ups VA-ST soll solchen Personen bald helfen, dieses Sehvermögen besser zu nutzen: Sie filmt die Umgebung und spielt dem Träger ein Schwarzweiß-Bild vor die Augen, auf dem relevante Informationen wie Menschen oder Hindernisse hervorgehoben sind, berichtet Technology Review.

Alfred Schwegler, BBSB-Referent für elektronische Hilfsmittel für Blinde, informiert über diese Entwicklung:
Ein Headset mit Kameras und Bildschirmen könnte Menschen helfen, die nur noch einen Rest ihres Sehvermögens haben: Es filmt die Umgebung und hebt für den Träger Teile seines Sichtfeldes hervor.

Studie mit Prototyp
Im Juni hat VA-ST in Großbritannien eine Studie begonnen, bei der 300 Menschen mit Augenproblemen wie Makuladegeneration, Glaukomen oder Retinitis Pigmentosa jeweils vier Wochen lang Prototypen der Brille sowie des dazugehörigen Controller-Kästchens bekommen. Weil die Steuerung aufzeichnet, welche Einstellungen die Probanden wann nutzen, und weil sie außerdem auch Bewegungsdaten eines eingebauten Beschleunigungsmessers erfasst, können die Forscher auswerten, wie Menschen mit unterschiedlichen Augenproblemen die Brille im Alltag verwenden.

Zu dem System gehört unter anderem eine Tiefenkamera, mit deren Hilfe ein Android-Computer entscheidet, was hervorgehoben werden soll und was ignoriert. Wenn zum Beispiel eine Person in drei Meter Entfernung steht, zeigt die Software sie in Schwarz-Weiß mit einem weißen Umriss, außerdem sind Gesichtsmerkmale wie Brille, Nase oder Mund zu sehen. Andere Personen und Objekte in größerer Entfernung dagegen erscheinen grau, der Hintergrund ist komplett schwarz. Eine kommerzielle Version soll nach Angaben von VA-ST Anfang kommenden Jahres verfügbar sein und unter 1000 Dollar kosten.



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