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Die Leitung des Bundesarbeitskreises der Führhundhalter wurde neu gewählt

Im Aurahotel Timmendorfer Strand traf sich der Führhundhalter-Arbeitskreis des DBSV Anfang März zu seiner Jahrestagung 2013. Auf der Tagesordnung stand nicht zuletzt die turnusgemäße Wahl des Leitungsteams, bestehend aus dem Bundessprecher, seinem Stellvertreter und einem Beisitzer.

Mit Schwung in eine neue Amtszeit

 Nach der Wahl setzt sich die Leitung des Arbeitskreises wie folgt zusammen:
- Robert Böhm, Führhundreferent beim Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund, wurde als Bundessprecher wiedergewählt.
- Sein neuer Stellvertreter ist Andreas Alexander, Führhundreferent des Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenvereins Berlin.
-  Helga Mauch, Fachgruppenleiterin des Blinden- und Sehbehindertenvereins Südbaden wurde in ihrem Amt als Beisitzerin sowie als Redakteurin der Zeitschrift "Wir Führhundhalter", welche vom Bundesarbeitskreis herausgegeben wird, für weitere vier Jahre bestätigt.
Neben Vorträgen über die UN-Behindertenrechtskonvention sowie die Entwicklung auf dem Gebiet der Zusammenarbeit internationaler Organisationen des Führhundwesens stand vor allem eine breit angelegte Initiative zur Verbesserung der Zutrittssituation von Führgespannen im Mittelpunkt dieser Jahrestagung. Die im letzten Jahr an medizinische Einrichtungen und
Arztpraxen gerichtete Aufklärungsaktion wurde als großer Erfolg gewertet.
Immer wieder erreichen den Arbeitskreis Rückmeldungen über Krankenhäuser und Reha-Einrichtungen, die sich bereit erklärt haben, blinde Patienten zusammen mit ihrem Hilfsmittel Führhund zur Behandlung aufzunehmen. Bisher handelt es sich zwar um recht vereinzelte Fälle, doch ist gerade in letzter Zeit eine deutlich zunehmende Tendenz zu erkennen.  Dadurch fühlt sich der Arbeitskreis ermutigt, zusammen mit dem DBSV die Politik eindringlich auf unsere berechtigten  Interessen hinzuweisen und die Etablierung durchsetzbarer rechtlicher Regelungen einzufordern.

Motivierende Unterstützung erfährt die Arbeitskreisleitung auch von Seiten der Führhundreferenten und Fachgruppenleiter der einzelnen Landesverbände und -vereine, aus denen der Bundesarbeitskreis besteht. Im Umfeld der Jahrestagung haben sich verschiedene AK-Mitglieder zu kleinen Arbeitsgruppen zusammengeschlossen. Ziel dieser AGs ist es, in den verschiedensten Bereichen des öffentlichen Lebens auf eine Verbesserung des Zutritts von
Führgespannen hinzuwirken.
Eine dieser AGs möchte - gemeinsam mit anderen in diesem Bereich tätigen Gremien der Selbsthilfe -Kontakt zur Bahn halten, um auftretende Widrigkeiten für bahnreisende Führhundgespanne zeitnah eindämmen zu können.
So konnte die AG Bahn schon kurz nach ihrer Etablierung einen ersten Erfolg verbuchen. Die Bahn hatte interne Richtlinien im Zusammenhang mit kostenloser Sitzplatzreservierung und Mobilitätsservice zu Ungunsten von Führhundhaltern geändert. Einem ausführlichen Informationsschreiben der Arbeitsgruppe Bahn ist es zu verdanken, dass diese Bestimmungen nach kurzer Zeit wieder auf die bisher geltenden Regelungen zurückgenommen wurden.
Da auch das Thema Beförderung von Führgespannen im Taxi wohl ein "Dauerbrenner" zu bleiben scheint, wird sich auch eine AG speziell mit dieser Problematik befassen.
Weitere Arbeitsgruppen werden sich mit kirchlichen, kulturellen, Sport-, Freizeit- und anderen öffentlichen Einrichtungen auseinandersetzen, um Führgespannen einen barrierefreien Zutritt zu ermöglichen.

Natürlich ist die intensive Zusammenarbeit des Arbeitskreises mit seiner Leitung über die jährlichen Sitzungen hinaus nur dank der Errungenschaften des digitalen Zeitalters möglich. Durch regelmäßige Telefonkonferenzen der Arbeitskreisleitung und einen regen E-Mail-Kontakt der AK-Mitglieder untereinander wird ein wesentlich intensiverer Informationsfluss ermöglicht
als in früheren Zeiten. In diesem Zusammenhang geht ein spezieller Dank an den DBSV für die gewährten technischen Unterstützungen. Lobend erwähnt werden soll auch das Projekt Führhund beim DBSV, das von Sabine Häcker geleitet und von der Bert-Mettmann-Stiftung unterstützt wird.  Hier wurde eine kompetente Schnittstelle zwischen Bundesarbeitskreis und
DBSV-Administration geschaffen.

Durch die Erfolgstendenz der letzten Zeit und den großen Aktivitätsschwung beseelt, äußern sowohl die Mitglieder des Bundesarbeitskreises als auch dessen neu gewähltes Leitungsteam den großen Wunsch, in absehbarer Zukunft noch viele Erfolge zu erzielen, um die berechtigten Interessen ihrer Klientel so weit als möglich durchsetzen zu können. Bestimmt werden viele
kleine Schritte nötig sein, um langfristig einen großen Schritt voranzukommen. Gerade deshalb werden wir uns weiterhin gegenseitig motivieren, nicht in unseren Anstrengungen nachzulassen.

 

Es grüßt
Ihr Bundesarbeitskreis der Führhundhalter im DBSV


 



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