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Freifahrt für Schwerbehinderte

Am 1. September 2011 wurde die Freifahrtregelung für die rund 1,4 Millionen schwerbehinderten Menschen in Deutschland wesentlich erweitert. Alle Nahverkehrszüge der Deutschen Bahn (DB) können seitdem bundesweit ohne zusätzlichen Fahrschein mit dem grün-roten Schwerbehindertenausweis und dem Beiblatt mit gültiger Wertmarke genutzt werden.

Die Wertmarken sind beim Versorgungsamt erhältlich, das den Schwerbehindertenausweis  ausgibt. Die Marken gelten entweder ein Jahr oder ein halbes Jahr und kosten zur Zeit 60,- Euro bzw. 30,- Euro. Kostenlos erhalten die Wertmarke behinderte Menschen, die blind oder hilflos sind; die Leistungen der Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem SGB II (Grundsicherung für Arbeitssuchende), dem SGB XII (Sozial-hilfe) oder vergleichbaren gesetzlichen Bestimmungen beziehen.


Mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat die DB vereinbart, das im Sozialgesetzbuch verankerte Streckenverzeichnis für schwerbehinderte Menschen zum 1. Sep-tember 2011 aufzuheben. Das Streckenverzeichnis definierte den Radius von 50 Kilometer rund um den  Wohnort eines schwerbehinderten Menschen, in dem er bisher kostenlos die Nahverkehrszüge der DB außerhalb von Verkehrsverbünden nutzen konnte. Damit können schwerbehinderte Reisende nun bundesweit durchgängig mit allen Nahverkehrszügen der DB - Regionalbahn (RB), Regionalexpress (RE), Interregio-Express (IRE) und S-Bahn - in der 2. Klasse kostenlos fahren. Das unentgeltliche Reisen innerhalb von Verkehrsverbünden bleibt bestehen.
Die Regelungen zur kostenfreien Beförderung einer Begleitperson oder von Hunden nach dem SGB IX bzw. zur kostenfreien Platzreservierung bleiben unverändert bestehen. Das heißt, dass zusätzlich zur Begleitperson auch ein Begleithund unentgeltlich befördert wird, wenn im Schwerbehinderten-ausweis das Merkzeichen „Bl“ eingetragen ist Begleiter reisen mit: In allen Zügen des Nah- und Fernverkehrs, im DB Auto-Zug und City Night Line (außer Sonderzügen und -wagen), auf Buslinien im Nah- und Fernverkehr, in Zügen der sonstigen Eisenbahnen, auf dem Bodensee, Bereich Überlinger See, im Nordseeinselverkehr, in Sitzwagen von Nachtzügen.
Ein mitgeführter Rollstuhl wird selbstverständlich auch ohne Beiblatt zum Schwerbehindertenausweis und Wertmarke unentgeltlich befördert in allen Zügen des Nah- und Fernverkehrs (ausgenommen in Sonderzügen und Sonderwagen) in Verbindung mit einer Fahrkarte  und Wertmarke, auf Omni-buslinien im Nah- und Fernverkehr, soweit die Beschaffenheit der Busse das zulässt.



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